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von CaliforniaPug » Do 02.07.09 13:20
So. Gestern war die Gerichtsverhandlung zu dieser Farce... ich kanns immernoch nicht glauben, dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren nicht eingestellt hat, der Prozess dauerte keine Stunde - Resultat: Freispruch ohne wenn und aber für mich, brutale Kosten für die Staatskasse.
Es ist zwar nicht mehr genau erroierbar wie die Fehlmessung zustande kam, jedenfalls gab es einige falsche Einstellungen beim Radargerät, ein klassischer Bedienfehler (PICNIC - Problem In Chair, Not In Computer). Die Richterin hat wirklich nur noch den Kopf geschüttelt über soviel Inkompetenz bei Polizei, Behörden und Staatsanwaltschaft.
Das Auto wurde auch von einem vereidigten Sachverständigen begutachtet (war zwar unnötig, aber sicher ist sicher), welcher auch als Zeuge zugelassen wurde. Er bestätigte natürlich, dass dieses Fahrzeug unmöglich so schnell hätte fahren können und es auch keinerlei Anzeichen für eine Veränderung gäbe.
Abschließend fragte die Richterin den ausstellenden Beamten und den Leiter der Behörde, was sie sich bei dieser Geschichte eigentlich gedacht hätten und hat eine genauere Untersuchung dieses Falls angeordnet (jetzt geht diese Geschichte also veritabel nach hinten los).
Nunja, wenigstens ist der Schmarrn nun endlich beendet, auch wenn das den Staat einige tausend Euro (Gerichts- und Anwaltskosten, Verdienstausfall für fünf Tage bei mir, Anreise, Gutachter, etc.) kostet - sollte man eigentlich den zweien und dem Staatsanwalt vom Lohn abziehen...
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