Morak hat geschrieben:Also mit Verlaub - dass man bei der Liste an Problemen irgendwann die Nase voll hat von dem Auto ist wohl verständlich. Aber wenn Dir der 607 scheinbar seit Jahren so auf den Senkel geht, warum kaufst Dir dann nicht einfach ein anderes Auto? Wenn´s ohnehin nur fahren muss und sonst nix, dann kann der Abschiedsschmerz ja sicher auch nicht so heftig sein.
Gibt doch genug kleinere Modelle von anderen Herstellern, die Dich gewissenhaft von A nach B transportieren. Könntest da doch schon längst das 28. Fahrzeug haben, das dann im Zweifelsfall je nach den finanziellen Mitteln halt etwas kleiner ausfällt wie ein 607 aber Dich dafür nicht so annervt.
Aber stattdessen quält man sich 7 Jahre mit dem ach so bösen Peugeot und jammert dann der Welt die Ohren voll wie schlecht man es getroffen hat? Sorry, aber da bist n Stück weit einfach mal selbst schuld. So. Jetzt bewerft mich mit Wattebäuschchen.
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Tja Morak,
Du gehst anscheinend von falschen Voraussetzungen aus. Ich hatte zuerst das Fahrzeug für 3 Jahre geleast, in diesen 3 Jahren habe ich rd. 40.572.- DM bezahlt (inkl. Service), dann war da noch die Anzahlung von 15.000.-, ergibt 55.572,-. Wer soviel Geld in 3 Jahren in ein Auto investiert hat, der möchte auch gerne etwas davon zehren können. Die Abschlußzahlung war dann 25.500.- Mark, so dass die Gesamtinvestition rund. 80.000.- Mark war. Wer schmeisst schon gerne soviel Geld zum Fenster raus? Vor 2 Jahren habe ich versucht, das Fahrzeug zu verkaufen, das Maximalgebot lag bei 8500.- Euro, also 17.000.- Mark (das bedeutet, dass ich in 5 Jahren rd. 63.000.- Mark verloren hätte!!).
Wer soviel Geld in ein Auto investiert erwartet einfach, daß so eine Mistkarre auch einen entsprechenden Gegenwert bietet (die Freude am Fahren kann man zwar nicht in einen geldwerten Vorteil fassen, aber das wäre mir schon einige Tausender wert gewesen).
Die Frage, die sich mir stellt ist ganz einfach: Wie soll ein Autohersteller mit Kunden umgehen, die einfach Pech mit ihrem Fahrzeug haben? Ich hätte einfach erwartet, daß Peugeot hergegangen wäre und mir ein vernünftiges Angebot für einen Fahrzeugtausch gemacht hätte. Das wäre mir am Liebsten gewesen.
So denkst Du Dir: Jetzt ist ja schon jede Menge erneuert worden, jetzt muß doch eigentlich Schluß sein mit den Reparaturen. Und dann kommt wieder der nächste Hammer. Und Deine Überlegungen beginnen wieder von vorne. Ich bin mit 57 Jahren nicht mehr der ganz Ahnungslose vor allem was Autos betrifft, aber ich habe auf schmerzliche Weise wieder eine neue Erfahrung gesammelt. Und ich gebe diese Erfahrung gerne an andere weiter, auch wenn es viele geben sollte, die mit Peugeot gute Erfahrungen gemacht haben...
Monacofranze
Peugot 607, eine Katastrophe auf 4 Rädern...