ab wann einen Kondensator

Die wohl interessanteste Kategorie. Ihr habt Probleme mit Eurem Peugeot? Die Werkstatt weiss mal wieder nicht weiter? Das Handbuch gibt auch nichts mehr her? Na dann, stellt Eure Frage hier rein.
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205*Cti
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Re: ab wann einen Kondensator

Beitrag von 205*Cti » Do 28.04.05 07:25

Laut Mundorf selbst:

Alle mpower Kondensatoren stammen aus deutscher Fertigung. Modernste Techniken wie Laserschweissen und eine zwölffache Kontaktierung des Wickels führen zu einem Produkt mit sehr niedrigem Innenwiderstand und kleiner Induktivität. Diese Werte bestimmen, wie schnell der Kondensator seine Energie abgeben kann. Neben der Kapazität sind dies die entscheidenden Parameter.
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Re: hmm...

Beitrag von 206Rockford » Do 28.04.05 07:43

> Aron schrieb:
>
> also Licht flackert auch bei richtig großen Kapazitäten
>
> bei meinem ...
> 1F = 1As/V
> etwas Berechnung...
> ne Batt. Minimumspannung von 12v
> nen Cap von 1F wird mit 10A belastet, hat er in 0,1sek 1,0v seiner Ladung verlohren...
> nur so ein Beispiel
>
> mfG,,,Aron

Da hab ich glaube auch mal was von gehört... *g*

> 205*Cti schrieb:
>
> Laut Mundorf selbst:
>
> Alle mpower Kondensatoren stammen aus deutscher Fertigung. Modernste Techniken wie Laserschweissen und eine zwölffache Kontaktierung des Wickels führen zu einem Produkt mit sehr niedrigem Innenwiderstand und kleiner Induktivität. Diese Werte bestimmen, wie schnell der Kondensator seine Energie abgeben kann. Neben der Kapazität sind dies die entscheidenden Parameter.


Ein Kondensator soll ja im eigentlichen Sinne dazu dienen, den Moment der Leistungsaufnahme am Verstärker zu überbrücken, wo die Last zugeschaltet wird.
Die Last an der Endstufe wird ja quasi von jetzt auf gleich zugeschalten - das schafft kaum eine Standardautobakterie den Saft so schnell zur Verfügung zu stellen. Da soll dann eigentlich der C eingreifen und für diesen Moment den Strom zur Verfügung stellen. Also wir sprechen hier von Bereichen von 10 - 50ms - danach sollte der Strom von der Batterie auch langsam seinen Nennwert erreicht haben! Die Cs haben ja alle ´ne Zeitkonstante und die wird ja in Tau angegeben (Tau = Innenwiderstand x Kapazität) - Nach 5Tau hat der C 99,9% seiner Kapazität aufgenommen bzw. abgegeben. Hab das mal bei meinem Alphatec 1F Cap getestet... So richtig unter Laborbedingungen und mit heiden Rechnertechnik und so... Bin auf einen Wert von jenseits von gut und böse gekommen - Die 5Tau lagen bei fast 4s...!!! Bei 1Tau hat er 66% seiner Leistung, weil wegen Eulersche Funktion, das ist dann aber auch schon fast ´ne ganze Sekunde! Was sagt uns das...? Die Dinger brauchen gar keine fetzen Kapazitäten - die müssen einfach nur schnell sein...!!! Also riesen Caps ohne ausreichende Stromversorgung bringen rein gar nix - hab das schon in umfangreichen Selbstversuchen bestätigt...
Und immer dran denken: Der Saft bringt die Kraft...!

@Aron: Hab immernoch deine CD noch bei mir im Auto liegen...!? Sa bist du ja nicht dabei, oder?
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Re: ab wann einen Kondensator

Beitrag von 6|_oo7 » Do 28.04.05 08:26

> 205*Cti schrieb:
>
> Laut Mundorf selbst:
>
> Alle mpower Kondensatoren stammen aus deutscher Fertigung. Modernste Techniken wie Laserschweissen und eine zwölffache Kontaktierung des Wickels führen zu einem Produkt mit sehr niedrigem Innenwiderstand und kleiner Induktivität. Diese Werte bestimmen, wie schnell der Kondensator seine Energie abgeben kann. Neben der Kapazität sind dies die entscheidenden Parameter.

Ich weiß schon, was ein Mundorf kostet. Nur sagt ein Preis noch lange nichts über die Qualität aus.
Und aus deutscher Produktion kann auch nur in Deutschland zusammengebaut heissen.
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Re: ab wann einen Kondensator

Beitrag von 205*Cti » Do 28.04.05 08:33

@Rockford:

nenns ganz einfach Innenwiderstand?! Je kleiner desto schneller.

Ein Goldcap hat nen Durchmesser von nem Euro und ist ca 15mm dick und soll 5F haben (bei 5.5V). Klar hat der 5F aber der ist so langsam dass es eben zur Pufferung in CPU´s für Zeit und Datum taugt aber für sonst nichts..

"Die Dinger brauchen keine feste Kapazität" um so größer die Kapazität und um so kleienr der Innewiderstand desto besser ist der Cap

Innenwiderstand = Geschwindigkeit
Kapazität = Strom und Stromstärke

je mehr desto besser. Also wenn ich nen 1F kaufe, will ich auch 1F haben. Nen Innenwiderstand hat man ja bei den wenigsten angebeben.. Naja bei Brax schon :-)
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Re: ab wann einen Kondensator

Beitrag von CAB 306 » Do 28.04.05 08:35

> 6|_oo7 schrieb:
> Ich weiß schon, was ein Mundorf kostet. Nur sagt ein Preis noch lange nichts über die Qualität aus.
> Und aus deutscher Produktion kann auch nur in Deutschland zusammengebaut heissen.

doch leider

je teurer umso besser, auch wenns nicht immer in brauchbarer relation steht, teurere produkte SIND besser und wurden besser verarbeitet

der preis kommt nicht nur vom markenlabel

das ist bei Kleidung so, bei Autos, in der Elektronik, in der BEschichtungstechnik überall

lg

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Re: ab wann einen Kondensator

Beitrag von 6|_oo7 » Do 28.04.05 08:39

> therock schrieb:
>
> > 6|_oo7 schrieb:
> > Ich weiß schon, was ein Mundorf kostet. Nur sagt ein Preis noch lange nichts über die Qualität aus.
> > Und aus deutscher Produktion kann auch nur in Deutschland zusammengebaut heissen.
>
> doch leider
>
> je teurer umso besser, auch wenns nicht immer in brauchbarer relation steht, teurere produkte SIND besser und wurden besser verarbeitet
>
> der preis kommt nicht nur vom markenlabel
>
> das ist bei Kleidung so, bei Autos, in der Elektronik, in der BEschichtungstechnik überall
>
> lg


Der Preis kommt vom Markenlabel. Ist einfach Fakt. Gibt in der Elektronik nur noch wenige Hersteller, die selber produzieren.
Ich hab schon viele Sachen gekauft, die nicht von den Markenlabel sind und bin nicht schlecht gefahren. Die waren qualitativ in keinsterweise schlechter als die Markensachen.
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Re: ab wann einen Kondensator

Beitrag von White Dragon » Do 28.04.05 08:43

Jetzt kann man sich aber immer noch darüber streiten, was besser ist (den Platzbedarf mal außen vorgelassen) 6 x Dietz 1F mit hohem Innenwiderstand parallel geschaltet oder ein Brax 1F mit geringem Innenwiderstand. So leid es mi tut, ich würde auf die DIetzt tippen, diese haben dadurch mit sicherheit deutlich mehr Farad, und der Innenwiderstand wird auch geringer sein.

<- Hat 1 BRax IPC 1F und 2 Dietz 1F

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Re: ab wann einen Kondensator

Beitrag von CAB 306 » Do 28.04.05 08:44

es ist fakt, aber schau dir burr brown wandler/fets an und dann sagen wir einmal china teile

schau dir motorola oder toshiba ics an,

ich weiß nur, dass wir in der schule gelernt haben wer billig kauft kauft zweimal,

haben es dann auch an ein paar bauteilen ausprobiert.

Frequenzweiche aus dem Handel (hifi) für 20 Euro (komplett bestückt mit Bauteilen, Platine usw. also anschlussfertig)

und dann eine Frequenzweiche, selbst dimensioniert, mit Bauteilkosten von damals (Anfang 2003) 204,75 Euro

ich muss wohl nicht sagen, wie krass der qualitätsunterschied war, sowohl hör als auch messbar

lg

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Re: ab wann einen Kondensator

Beitrag von 6|_oo7 » Do 28.04.05 08:49

> therock schrieb:
>
> es ist fakt, aber schau dir burr brown wandler/fets an und dann sagen wir einmal china teile
>
> schau dir motorola oder toshiba ics an,
>
> ich weiß nur, dass wir in der schule gelernt haben wer billig kauft kauft zweimal,
>
> haben es dann auch an ein paar bauteilen ausprobiert.
>
> Frequenzweiche aus dem Handel (hifi) für 20 Euro (komplett bestückt mit Bauteilen, Platine usw. also anschlussfertig)
>
> und dann eine Frequenzweiche, selbst dimensioniert, mit Bauteilkosten von damals (Anfang 2003) 204,75 Euro
>
> ich muss wohl nicht sagen, wie krass der qualitätsunterschied war, sowohl hör als auch messbar
>
> lg


Das sind ja spezifische Bauteile. Da ist das was ganz anderes. Bei "kompletten" Geräten ist das so.
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Re: ab wann einen Kondensator

Beitrag von CAB 306 » Do 28.04.05 08:55

wie meinst du?

am beispiel eines teuren und eines günstigen elkos?

widerstände, diese 8% Schrottdinger die man überall erhält, reichen aus, für bastlerschaltungen die einen gesamtwirkungsgrad von 45% haben

nur als beispiel

ich meinte ja auch, bis zu einer gewissen Klasse ist der VOrteil bzw. die bessere QUalität und der höhere Preis rechtzufertigen, aber irgendwann beginnt das ganze Dimensionen anzunehmen die in keiner Relation zum Aufwand stehen (finanziell)

Bestes Beispiel 30 EUro Elko,

dann ein 120 Euro Brax Elko

der Brax hat einen viel kleineren Innenwiderstand, geringere Induktivität, nahezu keine parasitären Kapazitäten, Verpolungsschutz, Überspannungsschutz, noch dazu hält er länger und arbeitet genauer

lg

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